Erika Stucky gastiert am Mi. 7.10. um 20 Uhr in der Aula des BRG Lienz

Erika Stucky und ihr neues Programm Stucky Fingers:
Aus einem Tippfehler wird Programm: Wer statt des „U“ in Stucky das benachbarte „I“ trifft, landet bei „Sticky“ – dem legendären Stones-Album. Erika Stuckys neue Weihnachts- und Neujahrs-Tournee STUCKY FINGERS ist eine freche Hommage an Klassiker wie „Brown Sugar“ oder „Wild Horses“.
Das Meisterwerk „Sticky Fingers“ wird von Stucky neu gedacht. Bekannte Songs zu covern und deren Seele freizulegen, ist ihr Markenzeichen. Begleitet von ihren typischen Super-8-Filmen verwebt sie Rock-Ästhetik mit Jazz, Humor und Cabaret-Charme.
Unterstützt wird sie von ihren langjährigen britischen Begleitern: Multiinstrumentalist Terry Edwards (u.a. PJ Harvey, Nick Cave), der Trompete, Saxophon und Bass beisteuert, sowie Gitarrist Paul Cuddeford
Tickets bei:
Dolomitenbank Lienz
und an der Abendkassa
Robert Stadlober 31.Oktober 20:00 Uhr im Bildungshaus

„Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.“ Eine Reise durch die Zeit mit Kurt Tucholsky Gesungen, gesprochen und gespielt von Robert Stadlober Es wird alles immer schlimmer, es ist schlimmer als jemals zuvor, solch schlimme Zeiten, das ist ja kaum noch auszuhalten. So oder so ähnlich tönt es aus allen Ecken und Winkeln. Und schlimm sind die Zeiten, keine Frage, aber waren sie denn je irgendwann einmal wirklich besser? Ist es nicht vielmehr so, dass sich der ganze Schlamassel immer und immer wiederholt? In schnelleren Kreisen vielleicht, aber grundsätzlich doch immer gleich? Und fehlt uns möglicherweise einfach nur die weite Perspektive, um diese ständig um uns wirbelnden Schlamassel, Kreise als solche zu erkennen und dann möglicherweise ihre Laufbahn endlich einmal zu ändern oder ihr Gekreisel gar zu unterbrechen? Hier kann oft die Literatur helfen und noch öfter die Musik. In unserem speziellen Falle Kurt Tucholskys Gedanken zum Zeitenlauf und Melodien, die sich Robert Stadlober aus dem Chaos Gekreisel gefangen hat und über Tucholskys bereits über hundert Jahre alte Überlegungen legt. Es geht um die Unmöglichkeiten des menschlichen Umgangs. In Liebesdingen wie in Dingen des Hasses, um die Sinnlosigkeit von Gewalt und die Hoffnungslosigkeit von Politik die sich über Gewalt zu vermitteln sucht. Es geht um die Sehnsucht nach einer Art richtigem Leben und um den immerwährenden Kampf der Vielen um ein kleines Stück vom Ganzen. Und Robert Stadlober singt, spricht und ruft uns ins Gedächtnis, dass sich eben so viel nicht verändert hat seit Kurt Tucholsky sagte: »Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.« Bestimmt sind unsere Zeiten nicht wirklich schlimmer, aber besser sind sie mit Sicherheit auch nicht.
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Der Verein Ummi Gummi
Die Kulturinitiative Ummi Gummi entstand 1978 mit dem Ziel, über die Stadtberge hinaus zu schauen und das Kulturangebot in Lienz zu erweitern.
Anfangs noch milde belächelt (auch ob des unsinnigen Namens), entwickelte sich Ummi Gummi zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im Osttiroler Kulturgeschehen. Auf verschiedensten Ebenen wurden und werden immer wieder neue Kunstformen angeboten, größtenteils den kommerziellen und gerade modischen Strömungen widerstehend.